Werk 1

Pigment Liner auf Papier, 70 x 100 cm, Dezember 2008, Basel

Ausgangslage für Werk Eins, ist ein Gesellschaftsspiel, in welchem die Mitspieler nacheinander zeichnerisch einen Körper vervollständigen. Ist ein Teil gezeichnet, wird dieser nach hinten gefaltet, so dass der folgende Spieler nur eine Markierung als Anhaltspunkt erhält. Die Künstlerinnen bedienen sich dieser Methode, schreiben jeweils einen Satz und falten diesen nach hinten. Als Anhaltspunkt für den folgenden Satz, setzten sie das Anfangswort. In zehn Stunden entstand ein Text in welchem beide Autorinnen abwechslungsweise zu Wort kommen. Dadurch formt sich ein assoziativer Textraum. Die Falten im Papier, so wie die eigene Handschrift unterstreichen die Räumlichkeit und lassen die Frage nach dem Autor sich im Raum verlieren.